Welche generellen Formen gibt es bei Sekt- und Schaumweingläsern?

Sekt- und Schaumweingläser gibt es prinzipiell in 3 Formen:

  • Der Sektkelch ist die verbreitetste Form. Der langgezogene Kelch verjüngt sich leicht zur Trinköffnung, sorgt somit für möglichst geringen Kohlensäureverlust und hält das Aroma im Glas.

  • Die Sektschale ist entsprechend sehr breit vom Durchmesser und hat eine niedrige Coppa. Rein praktisch bietet diese Form eigentlich nur Nachteile durch den schnellen Kohlensäure- und Aromenverlust. Die Form war jedoch zu bestimmten Zeiten (frühes 20. Jhdt. und die „Wilden 70er“) sehr trendig und kommt irgendwie nicht aus der Mode. Was allerdings nur richtig gut mit Schalen geht, ist der Aufbau von eindrucksvollen Champagner-Pyramiden.

  • Die Sektflöte (oder Sektfontäne, Spitzkelch) ist eine Sonderform, die besonders elegant wirkt durch ihre „Trompetenform“, oft auch mit kleinerem Inhalt (7,5cl). Die Öffnung ist etwas geweitet und somit werden Aroma und Kohlensäure nicht so gut gehalten, wie beim Sektkelch, jedoch weit besser, als bei der Schale. Und von besonderem Vorteil ist, dass die auslaufende Form das Perlenspiel sehr begünstigt.

Zuletzt aktualisiert am 27.11.2020 von Thomas Scherf.

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